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WILLKOMMEN AM GOETHE-GYMNASIUM KARLSRUHE!

 

... die Erlebnispädagogin Susanne kennen, mit der wir uns nach einer kurzen Vorstellungsrunde einen neun Meter hohen Baum erklimmen durften. Dabei musste der Kletternde seinen Klassenkameraden vertrauen, da diese ihn mithilfe eines Seils und eines Klettergurts sicherten. Da es kein Abendprogramm gab, verbrachten die meisten unserer Klassenkameraden ihre Zeit auf ihren Zimmern, um unter anderem das Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ zu spielen. Der Dienstag begann mit einer lustigen Gruppenchallenge, in der die Teams mithilfe ihrer Handys verschiedene Aufgaben zusammen bearbeiten mussten. Anschließend trafen wir uns wieder in der Jugendherberge und bauten gemeinsam eine Klassenstadt aus Bauklötzen. Einige aus unserer Klasse waren sehr kreativ und engagiert und bauten einen 1,5 Meter hohen Turm, der Hayvan-Turm genannt wurde. Nach dem Mittagessen brachen wir nochmals in den Wald auf, um eine ähnliche Aufgabe wie am Vortag zu bewältigen. Alle hatten die Möglichkeit, auf einer Slackline zu balancieren, die zwischen zwei Bäumen gespannt war. Danach veranstalteten wir einen Spieleabend. Für Mittwoch war eine Draisinenfahrt durch mehrere Orte geplant. In Meisenheim hielten wir unsere Schienenfahrzeuge an und besichtigten die mittelalterliche Kleinstadt. Als einige unserer Klassenkameraden zum naheliegenden Supermarkt aufbrechen wollten, wurden wir auf einen älteren Mann aufmerksam, der am Boden lag und nicht in der Lage war, selbst aufzustehen. Er schien verwirrt zu sein, dankte uns aber, als wir im hochhalfen. Der Mann lehnte zuerst professionelle Hilfe ab, da wir aber unsicher waren, riefen wir zur Sicherheit den Krankenwagen. Letztendlich wurde er von den Sanitätern untersucht und wir setzten unseren Rückweg zur Jugendherberge fort. Am nächsten Morgen liefen wir zum Kalkbergwerk Wolfstein und lernten viel darüber, wie Kalk bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts abgebaut wurde. Anschließend gingen wir ins Freibad und verbrachten dort einen entspannten Nachmittag. Als die Dämmerung hereinbrach, hatten unsere Lehrer eine Nachtwanderung geplant. Dabei sprachen wir über die Entwicklung unserer Klassengemeinschaft und zeigten uns unser gegenseitiges Vertrauen, indem wir mit verschlossenen Augen von einem Mitglied der Klasse geführt wurden. Nach zwei Stunden, in denen wir fast glaubten, uns verlaufen zu haben, kamen wir erschöpft, aber glücklich an der Jugendherberge an. Insgesamt haben wir in Wolfstein fünf schöne und witzige Tage verbracht, die unsere Klassengemeinschaft gestärkt haben. An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei Frau Hanusch und Herr Giordano für ihr Engagement.

Lara Teubert und Marlene Lindörfer, Klasse 8B