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Fächer/AGs

AG FAIRHANDELBAR

Frau Irmen


Termine: Di. 14.10 Uhr im mittleren Foyer

Wir stellen uns vor

 

 

Warum FAIRhandeln?

fair weboptimiertWeil unser Handeln Konsequenzen hat. Weil Armut, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung solange existieren, wie wir sie zulassen. Es gibt viele Gründe, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen! Setze Dich aktiv für den fairen Handel ein, indem Du Schule und Gesellschaft durch neue Ideen unterstützt. Dein Engagement zahlt sich dreifach aus: für die Schule, die Weltbevölkerung und für Dich persönlich!

Unsere AG gibt es seit 2015 und sie besteht aktuell aus Schülern aus Klasse 8, 10 und 12 und jeder Teilnehmer / jede Teinlehmerin bekommt von den Initiativen Theoprax und KooBo am Ende des Schuljahres ein Zertifikat für sein Engagement ausgestellt.

Wir kümmern uns darum, verschiedene Aspekte des Schulalltags auf ihre Nachhaltigkeit zu untersuchen und, wenn möglich, so anzupassen, dass sie ökologischer, ökonomischer und sozialer sind. Das alles probieren wir bei uns am Goethe aus und geben die Modelle an andere weiter.

Das wollen wir dieses Jahr und dafür brauchen wir Deine Hilfe:

Die Lebensmittelverschwendung in der Mensa eindämmen

Endlich ein Mülltrennungskonzept umsetzen

Energie sparen

 

Das haben wir bereits umgesetzt:

2015/2016:

  • Wir haben beim Schulfest Faitrade-Getränke an die Schule gebracht.
  • <die Stand-By-Zeiten aller PC's im Schulhaus sind reduziert.
  • Wir haben den Energiespar-Workshop "Stand-by-Projekt" für alle Siebtklässler im kommenden Sommer organisiert.
  • Wandsticker für energiesparendes Verhaltenwurden von uns entworfen.
  • Wir haben drei Achtklässler für eine Ausbildung zu Umweltmentoren gewonnen.
  • Wir haben Plakate mit Anleitungen und Schülerzahlen aller Klassen zum sparsamen Kopieren entworfen.

 2016/2017:

  • Alle Räume sind mit Erinnerungsstickern zu klimaschonendem Verhalten versehen.
  • Das Heizsystem wurde mit Datenloggern auf seine Funktionalität überprüft und wird nun optimiert.
  • Alle Räume sind mit Thermometern ausgestattet, sodass die eine Überwachung der Temperaturen ermöglicht wird.
  • Wir haben mit CO2-Geräten in fast allen Klassen richtiges Lüften gelernt.
  • Eine Energie-Rallye für die 6. Klassen ist auf die Beine gestellt und wird durchgeführt.
  • Wir haben die SMV von Fairtrade-Schokolade für die Nikolaus-Aktion überzeugt.
  • Die SMV verkaufte in diesem Jahr zur Valentins-Aktion Fairtrade-Rosen. Vielen Dank an die Verantwortlichen!
  • Leere Stifte werden am Goethe nun gesammelt und recycelt.

Wenn uns also etwas in der Schule auffällt, können wir aktiv daran mitwirken, es zu ändern.

Hast Du auch Ideen, was man an der Schule noch ändern könnte und/oder könntest Dir vorstellen bei uns mitzuarbeiten?
Dann komm doch gerne mal mittwochs im Oberstufenraum im Pavillon vorbei und schau´s Dir an.

Bildergebnis für einsparprojekt karlsruhe

Du bist herzlich willkommen!

 

Schwerpunkt Ressourcen schonen: Einsparprojekt

 

Damit der Klimawandel und seine verheerenden Folgen gebremst werden können, muss man nicht wie in der Steinzeit leben. Im Gegenteil, die Technologie ist neben Ökologie, Ökonomie und Sozialem die vierte Säule der Nachhaltigkeit, da sie auch helfen kann, Ressoucen zu schonen. Ein Problem entsteht vor allem bei ineffizienter Nutzung: Von sinnlos brennenden Lichtern, Visualizern und Pc's, von im Winter offenstehenden Flurfenstern, einsam laufenden Wasserhähnen und falschem Lüften und Heizen geht eine immense Energieverschwendung aus. Ein Beispiel: Wird ein Klassenraum nur auf ein Grad über der benötigten Raumtemperatur von maximal 21 Grad beheizt, entsteht dadurch Energieverschwendung von durchschnittlich 6 Prozent.

Was hilft, ist messen, sehen, einsehen und verstehen - und das wir auch nocht belohnt. Seit Januar 2017 beteiligt sich das Goethe am Einsparprojekt der Stadt Karlsuhe. Hierbei bekommt die Schule einen Teil des Geldes, das die Schulgemeinschaft durch Energiesparen für die Stadt einspart, zur freien Verfügung gestellt. Eingespart werden soll Energie nicht, indem wir frieren und im Dunkeln sitzen, sondern durch klügeren Umgang mit Energie: Es geht also darum, die Energieverschwendung in den Griff zu bekommen.

Dafür hat das Goethe-Gymnasium bereits im November 2016, also genau dann, als die Heizperiode so richtig losging, die Aktion "Goethe gegen dicke Luft und für ein besseres Klima" durchgeführt. Hierbei haben wir CO²-Ampeln von der Stadt ausgeliehen, die drei Wochen lang durch die Klassen wanderten und jeweils anzeigten wann und wie lange gelüftet werden sollte, damit gutes Klima und Arbeitsklima herrscht. Die Ergebnisse:

  • In dem meisten Räumen ist die Luft nach 20-40 Minuten verbraucht.
  • Das Öffnen EINES Fensters im Raum bringt wenig: Nur wer dort sitzt, hat frische Luft, friert aber irgendwann.
  • 2-5 Minuten Stoßlüften oder Querlüften (durch Öffnen der Klassenzimmertür) reichen aus, um einen Raum mit Sauerstoff zu fluten.
  • Dabei sollte die Heizung kurzzeitig ausgeschaltet werden, weil man sonst den Schulhof oder die Straße heizt.
  • Kipplüftung ist im Winter Schwachsinn!
  • Ein Lüften der Flure im Goethe ist nicht nötig (es zieht auch so schon).

Manchmal sind wir - Schüler/innen und Lehrer/innen - aber einfach nur vergesslich: Fenster bleiben offen, Geräte an, Heizungen hochgedreht usw., weil wir gerade in Eile, im Gespräch oder einfach nur in Gedanken sind. Dashalb haben wir uns ein Erinnerungskonzept für die Schulgemeinschaft überlegt, das uns über Wandsticker an den richtigen Stellen auf den Schalter, das Fenster, die Heizung etc. aufmerksam machen soll.

Außerdem gibt es in den Klassenstufen 5-7 Klassen-Energiementor/innen und einen Wettbewerb zur klimafairsten Klasse, damit das Engagement der Klassen für das Klima richtig in Schwung kommt.

 

Schwerpunkt Schokoladenhandel: Zu Nikolaus ein paar Cent mehr, damit auch andere Kinder eine Chance bekommen.

Warum wir diesen Schwerpunkt gewählt haben? Er verbindet Kinder hier mit Kindern in Afrika auf fatale Weise. Kurz gefasst:

  • Kinder hier lieben Schokolade.
  • Schokolade besteht zu unterschiedlichen Anteilen aus Kakao, welcher hauptsächlich in Afrika produziert wird.
  • Die Kakaobauern verdienen mit dem Rohkakao zu wenig, um erwachsene Arbeiter zu bezahlen oder ihre Kinder für Geld zur Schule zu schicken.
  • Deshalb beschäftigen viele Bauern ihre Kinder auf den Plantagen, wo sie so zum Familienerwerb beitragen.
  • Wenn eine Familie die Kinder nicht mehr ernähren kann, werden Kinder an andere Bauernfamilien als Kindersklaven verkauft.
  • 8-jährige Kinder in afrikanischen Staaten wie der Elfenbeinküste verrichten körperlich schwere und gesundheitsschädigende Arbeit statt zur Schule zu gehen und müssen als Sklaven für Fremde arbeiten – ihre eigenen Familien sehen diese Kinder zum Teil nie wieder.
  • Die sechs größten kakaoverarbeitenden Konzerne wissen dies. Sie machen Millardenumsätze pro Jahr und investieren Millionen in Werbekampagnen, um ihre Verkaufszahlen zu steigern.
  • Die Zielgruppe dieses erfogreichen Marketings sind Erwachsene und
  • Kinder hier.

Ein Hebel, diesen Teufelskreis außer Kraft zu setzen, wäre der Kauf von fair gehandelter Schokolade, die den Bauern einen existenzsichernden Kilopreis für Ihren Kakao garantiert.

 

Stellt sich die Frage: Sind wir eigentlich dazu verpflichtet, nur Fairtrade-Schokolade zu kaufen?

Diese Frage beantwortet eine Schülerin, nachdem sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, so:

"Ich denke, wir sind nicht dazu verpflichtet, da in einem freien Land wie Deutschland niemand zu etwas gezwungen werden darf, außer man verbietet es gesetzlich, normale Schokolade, d. h. Nicht-Fairtrade-Schokolade zu kaufen. Ich bin jedoch der Meinung, dass man es tun sollte, weil es moralisch nicht vertretbar ist, dass ganz normale Kinder wie wir Tag für Tag schwer schuften müssen, und dann noch nicht einmal einen angemessenen Lohn ausgezahlt bekommen. Ein weiterer Aspekt ist der Menschenhandel; Sklaven zu halten ist natürlich vollkommen indiskutabel und sollte deshalb auch nicht durch viele Käufer unterstützt werden, denn so wird er nie ein Ende haben. Ebenfalls ein Grund, weshalb ich denke, dass man darauf achten sollte, Fairtrade-Schokolade zu kaufen, ist der „Teufelskreis des Schokoladenhandels“. Denn wenn die Schokoladenbauern zu wenig Geld für ihre Arbeit bekommen, können sie das Schulgeld für ihre Kinder nicht bezahlen. Den Kindern bleibt ohne Bildung dann nichts anderes übrig, als auch Kakaobauer zu werden, obwohl sie schon als Kinder sowohl körperlich als auch psychisch geschädigt werden.

Im Wissen all dieser Dinge glaube ich nicht, dass man Nicht-Fairtrade-Schokolade noch genießen kann, auch wenn man es wollte. Ganz abgesehen davon schmeckt Fairtrade-Schokolade auch noch besser, da sie sorgfältiger und mit weniger Zusatzstoffen produziert wird."

Ein Statement von Svea Hutzel

 

Schwerpunkt fair (ein)kaufen in Karlsruhe:

Hier zu haben wir mit Hilfe von Eltern eine Fairtrade-Shopping-Karte von Karlsruhe erstellen können die sowohl Neuware als auch Second-Hand-Shops umfasst. Diese stellen wir immer aus, wenn das Goethe seine Pforten für Besucher öffnet. In der Zwischenzeit kann man sich jedoch auch im Netz schlau machen. Wir empfehlen hierzu den Link zum Grünen Marktplatz Kalrsruhe: http://www.gruenermarktplatz.de/ - ein wirklich umfassender Guide zum fairen (ein)kaufen vom Apfel bis zum Zuhause (auch als Smartphone-taugliche Version verfügbar).