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Liebe Eltern der Viertklässlerinnen und Viertklässler,

bald steht die Entscheidung an, auf welche Schule Ihr Kind nach der Grundschulzeit wechseln wird. Es freut mich sehr, dass Sie sich für das Goethe-Gymnasium interessieren. Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Info-Veranstaltung am Freitag, den 27. Februar 2026, von 17:00 – 20:00 Uhr in unsere Schule ein. Zu Beginn werde ich Ihnen zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen die zentralen Aspekte des Goethe-Gymnasiums präsentieren. Parallel dazu haben unsere Mittelstufenschüler/innen für die Viertklässler/innen einen bunten Parcours durch unser Schulhaus vorbereitet. Dabei werden sie in kleinen Gruppen an vielen Mitmachstationen ebenfalls einiges über das Goethe-Gymnasium und dessen Angebote erfahren. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben wir dann ein offenes Haus geplant, wo Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Vielfalt unserer Schule erleben können.
Wenn Sie bereits vor unserer Veranstaltung am 27. Februar einen ersten Eindruck vom Goethe-Gymnasium bekommen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, sich hier auf unserer Homepage umzuschauen. Wir haben viele Informationen für Sie zusammengestellt. Ich wünsche viel Spaß bei einer Erkundungstour durch unsere Schule und würde mich sehr freuen, Sie und Ihr Kind dann am 27. Februar 2026 persönlich begrüßen zu können.

Herzliche Grüße

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Dr. Albrecht Aichelin
Schulleiter

AG BEGABTENFÖRDERUNG

ag begabte geodaesie tMessverfahren der Geodäsie. Ist eine Fahrrinne für Schiffe noch tief genug oder muss tiefer ausgebaggert werden? Treffen sich zwei Bohrer, die von verschiedenen Seiten einen Tunnel in einen Berg graben sollen, auch wirklich in der Mitte? Schwingt eine Brücke, wenn Lastwagen darüberfahren, zu stark oder sind die Schwingungen noch im Rahmen? Sind beim Bau eines neuen Hauses die Baugrube und auch die Grundstücksgrenzen exakt bestimmt?

Wie viele Zentimeter bewegen sich die Erdplatten in Kontinentaleuropa exakt pro Jahr? Dies sind nur einige Beispiele aus der Geodäsie, der Wissenschaft von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche. Diese Wissenschaft verfügt über Messverfahren, mit denen unter anderem genau solche Fragen beantwortet werden können: Terrestrische Verfahren (ein Instrument hierfür wäre etwa der Tachymeter), satellitengestützte Verfahren (ein Beispiel dafür wäre GPS), die Photogrammmetrie (hier wird beispielsweise mit Luftbildscannern gearbeitet) oder das Laserscanning (ein Beispiel wäre TLS und zugehörige 3D-Punktwolken) – um nur ein paar Verfahren zu nennen. Kurzum: Nach einer theoretischen Einführung in die Geodäsie haben wir im praktischen Teil im Karlsruher Fasanengarten selbst messen dürfen – und zwar mit Hilfe eines Tachymeters und folglich einem terrestrischen Verfahren. So haben wir den Satz des Thales „belegt“, der bekanntlich besagt, dass ein Dreieck, dessen eine Seite AB der Durchmesser eines Halbkreises ist und dessen dritter Punkt C auf dem besagten Halbkreis liegt, immer ein rechtwinkliges Dreieck ist. Auf einer großen Wiese haben wir die Strecke AB angelegt, 30 Meter lang, darum einen Halbkreis mit einem Radius von 15 Metern gezogen und darauf verschiedene Punkte C markiert. Für all das haben wir unterschiedliches Handwerkszeug der Geodäsie genutzt: Maßband, Prisma, Lot, Libelle, Möhrchen, Hammer, Stativ, Fluchtstab, Pflock, … es muss dabei alles exakt ausgerichtet sein. Letztlich war dann jede Dreier-Gruppe für einen Punkt C zuständig. An jedem Punkt C wurde ein Tachymeter aufgebaut; da ein solcher Tachymeter über 10.000 Euro kostet, mussten wir vorsichtig damit umgehen. Jede Gruppe hat nun mit Hilfe des Tachymeter-Lasers in Richtung der Punkte A und B gemessen und nach einiger Zeit, einigen Messungen und einigen Berechnungen ergab sich in allen Gruppen: Der Satz des Thales stimmt; was bereits lange mathematisch bewiesen ist, konnten wir heute also praktisch mit Hilfe eines geodätischen Messverfahrens aufzeigen. Das war spannend und an dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Dr. Manfred Juretzko, der uns detailliert in diese Wissenschaft eingeführt und anschließend bei den eigenen Messungen unterstützt hat – es war ein interessanter Tag am geodätischen Institut des KIT! Und wer abschließend noch mehr rund um diese AG erfahren möchte, hier geht’s zur → AG-Seite.

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Digitalpakt Schule 03