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Liebe Eltern der Viertklässlerinnen und Viertklässler,

bald steht die Entscheidung an, auf welche Schule Ihr Kind nach der Grundschulzeit wechseln wird. Es freut mich sehr, dass Sie sich für das Goethe-Gymnasium interessieren. Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Info-Veranstaltung am Freitag, den 27. Februar 2026, von 17:00 – 20:00 Uhr in unsere Schule ein. Zu Beginn werde ich Ihnen zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen die zentralen Aspekte des Goethe-Gymnasiums präsentieren. Parallel dazu haben unsere Mittelstufenschüler/innen für die Viertklässler/innen einen bunten Parcours durch unser Schulhaus vorbereitet. Dabei werden sie in kleinen Gruppen an vielen Mitmachstationen ebenfalls einiges über das Goethe-Gymnasium und dessen Angebote erfahren. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben wir dann ein offenes Haus geplant, wo Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Vielfalt unserer Schule erleben können.
Wenn Sie bereits vor unserer Veranstaltung am 27. Februar einen ersten Eindruck vom Goethe-Gymnasium bekommen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, sich hier auf unserer Homepage umzuschauen. Wir haben viele Informationen für Sie zusammengestellt. Ich wünsche viel Spaß bei einer Erkundungstour durch unsere Schule und würde mich sehr freuen, Sie und Ihr Kind dann am 27. Februar 2026 persönlich begrüßen zu können.

Herzliche Grüße

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Dr. Albrecht Aichelin
Schulleiter

AG BEGABTENFÖRDERUNG

ag begabte leben19 tLeben im 19. Jahrhundert. Das Leben vor mehr als 100 Jahren war bekanntlich anders als das heutige – aber wie war das Leben damals denn? Genau damit haben wir uns im Badischen Landesmuseum beschäftigt. Zunächst haben wir im Theorie-Teil und im Rahmen einer Führung verschiedene Aspekte der damaligen Zeit betrachtet: Die Bauernstuben und wie sie aufgebaut waren (zum Beispiel wurden die darin verbauten „Herrgottswinkel“, also verzierte Ecken in diesen Stuben, für christliche Symbole genutzt, wie im beigefügten Foto zu sehen ist).

Die Stoffherstellung dieser Zeit und welche Techniken es gab (Stoffe wurden dabei, dies waren die beiden zentralen Techniken, immer gewebt oder gestrickt). Die Uhrenwerkstätten und die dafür nötigen Werkzeuge (so haben Bauern im Winter beispielsweise Uhren hergestellt und verkauft, um die kalte Jahreszeit zu überbrücken). Die Unterschiede zwischen dem Leben in der Stadt und auf dem Land (auf dem Land arbeiteten die Menschen teilweise fast „rund um die Uhr“, tagsüber auf dem Feld und nachts webten sie beispielsweise in Heimarbeit zuhause). Die Entwicklung mechanischer Fortbewegungsmittel und die Auswirkungen auf das damalige Leben (so wurde damals zum Beispiel das Fahrrad und das Automobil erfunden, beides im Übrigen von Karlsruhern, ersteres von Karl Freiherr von Drais, letzteres von Carl Friedrich Benz). Die Einkaufsläden für die Menschen im 19. Jahrhundert (in denen zum Beispiel geflochtene Hausschuhe, Wärmflaschen aus Metall oder Petroleumlampen gekauft werden konnten). Störhandwerker und ihre Funktion damals (solche Handwerker agierten außerhalb der Zunftgesetze und „störten“ daher die Zunft-Handwerker, waren für die Bauernhöfe aber unabdingbar, weil sie zum Beispiel umherzogen und Pfannen flicken oder Schuhe reparieren konnten). Dies sind nur ein paar ausgewählte Beispiele – uns wurde vor Ort jedenfalls eindrucksvoll an vielen Exponaten veranschaulicht, wie anders die Menschen im 19. Jahrhundert doch gelebt haben. Im anschließenden Praxis-Teil durften wir uns dann selbst an einer Handwerkstechnik der damaligen Zeit versuchen: Dem Strohflechten – eine wichtige Technik, denn damit wurden beispielsweise Strohhüte für die Feldarbeit (zum Schutz vor der Sonne) oder die oben bereits genannten Hausschuhe geflochten (für warme Füße in kalten Bauernhäusern). Wir selbst haben aus jeweils sechs Strohhalmen ein Lesezeichen oder ein Herz geflochten; jede Schülerin und jeder Schüler durfte das entstandene „Produkt“ anschließend mit nach Hause nehmen. Dieser Praxis-Teil war ebenfalls interessant, weil er anknüpfend an den vorigen Theorie-Teil zeigte, wie schwer und aufwändig es doch ist, händisch mit Hilfe solch „alter Techniken“ zu arbeiten. Kurzum: Es war eine sehr lehrreiche Reise in eine vergangene Zeit! An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an das Team des Badischen Landesmuseums für die Mühe und die Zeit! Und wer abschließend mehr rund um diese AG erfahren möchte, hier geht’s noch zur → AG-Seite.

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