spielt "Hexenjagd" von Arthur Miller. Dieses Mal spielte die Theater-AG keine Komödie sondern ein Drama aus dem Jahr 1953 mit aktuellem Bezug. In "Hexenjagd" zeigt Arthur Miller eindrucksvoll, wie eine ganze Stadt in Hysterie verfällt und es werden immer mehr Bürgerinnen und Bürger der Hexerei verdächtigt, angeklagt und schließlich zum Tode verurteilt - und all das basiert auf wahren Begebenheiten im späten 17. Jahrhundert!
Es geht um das historische Ereignis der Hexenverfolgung in der Stadt Salem in Massachusetts. Mehrere Mädchen erkranken an einer mysteriösen Krankheit, nachdem sie in der Nacht zuvor bei einem okkulten Ritual im Wald tanzten. Darin verstrickt sind mehrere Familien, auch die des Pfarrers, und deren Mägde. Lange Dialoge zwischen dem Pfarrer Parris, dem Pastor Hale (einem Teufelsspezialisten), der Pfarrersnichte Abigail (die treibende Kraft der Mädchen), sowie zwischen dem Farmer Proctor (der ein Verhältnis mit Abigail hatte) und seiner Frau (die aufgrund nächtlichen Lesens ebenfalls der Hexerei verdächtigt wird) zeigen eindrücklich, welch schlimme Folgen Falschbehauptungen und Hetze haben können - genau das, was aktuell über offene Nachrichtendienste oder "soziale" Medien passiert und dabei großen politischen Einfluss hat! Unsere Nachwuchs-Schauspieler*innen füllten die Bühne mit Herzblut, Spielfreude und erstaunlicher Reife. Sie verkörperten die Charaktere mit großer Intensität und sorgten für einen mehr als unterhaltsamen Theaterabend. Die zweite Aufführung findet am Do, 13.11. um 19 Uhr in der Turnhalle statt.








